Samstag, 31. Juli 2010

Geocaching CZ- KNOFLIK


Heute waren wir wieder mal in Tschechien mit dem GPS unterwegs, um ein paar Caches zu finden und dabei Rad zu fahren. Eine ganze Cache-Gruppe mit 24 Caches in Form eines Knopfes, um den Dachsberg herum gelegt, war unser Ziel. Knöpfe wurden hier in der Gegend in der Vergangenheit im Heimarbeit und in Fabriken hergestellt, Nordböhmen war bekannt dafür. Die "Cache-Knopflöcher" waren Rätselcaches, die wir nur mit Hilfe tschechischer Geocacher fanden- herzlichen Dank dafür! Überhaupt trafen wir heute so viele tschechische Geocacher wie noch nie.

Herrliches Wetter hatten wir, das erste Mal eigentlich, seit wir das Häusel haben...

Glücklicherweise führte um den Dachsberg herum eine Forststraße, so dass wir die Räder wirklich benutzen konnten.

Die Gegend war heute voller Schmetterlinge, weil eine Pflanze blühte, die die Tiere regelrecht besoffen machte.

Der Falkenberg/Sokol bei Petersdorf/Petrovice

Blick Richtung Hochwald, irgendwo dahinten liegt Sachsen.


Der Dachsberg, um den es heute herum ging.


Diese Stärkung haben wir uns heute verdient. In der Abendsonne auf der Terrasse sitzen, ein schönes Steak und 'ne Flasche Wein....

Samstag, 24. Juli 2010

Gingko Bilboa "Marieken"

...solch einen schönen Namen trägt das neueste Gewächs in unserem Garten. Familie Schmidt-Slowik mit Nachwuchs war zu Besuch und brachte diesen Zwergbaum mit. Lange hatten wir uns nicht gesehen, aber nie so ganz aus den Augen verloren. Und jetzt, da wir das "Häusel" wenige Kilometer entfernt haben, sollten sich gegenseitige Besuche etwas intensivieren, hoffe ich. Jedenfalls hat Marieken einen schönen Standort vorm Haus bekommen; hoffen wir auf guten Wuchs.


Freitag, 16. Juli 2010

Abschied von San Francisco


So, nun ist der Urlaub also vorbei. Heute haben wir noch einmal in San Francisco übernachtet. Gestern war ein schöner Tag, sonnig bei 26 Grad. Nach einem Castrobesuch sind wir noch einmal zu Fishermans Wharf gefahren, da wir mit uns so richtig nix anzufangen wussten. Wir sind dann zu Fuß zurückgelaufen und sind unterwegs in einem italienischen Restaurant hängen geblieben. Nach Auskunft der Einheimischen eine "Institution" in der Stadt. Nun ja, das Essen war nur mittelmässig, aber die Stimmung toll. Jetzt müssen wir nur noch die Zeit bis zum Abflug überbrücken, dann geht es via Amsterdam zurück nach Berlin. Bis dahin!

Donnerstag, 15. Juli 2010

Mendocino...


Mendocino.... ich fahre jeden Tag... Hach sind wir Oldies, wir kennen diesen Song noch! Wer hat den gesungen, Michael Holm? Egal, für ein Postkarte für Yvonnsche ist es jedenfalls zu spät, denn wir sitzen mittlerweile in so'nem RV-Park an der Autobahn kurz vor SF, weil morgen der Campervan abgegeben werden muss.
Vorher waren wir noch, auf meinen Wunsch, am Point Reyes, einer wie ein Hammer im Pazifik liegenden Halbinsel, ein den Indianern heiliger, sturmumtoster Ort. Toll kann ich nur sagen. Leider ist das Internet hier derart lahm, dass ich nur das obere Foto einstelle. Mehr dann vielleicht morgen.

Dienstag, 13. Juli 2010

In Irland gelandet....

...so kam es uns heute streckenweise vor. Die Küstenstraße war zwar eine Katastrophe, Schlagloch an Schlagloch, aber die Gegend erinnerte uns doch sehr an die Insel. Auch das Wetter, Temperaturen um 18 Grad und ein kräftiger Wind... nur nicht neidisch werden!
Außerdem guckten wir uns noch das schöne Städtchen Ferndale an. Hier gab es zum Mittag ein gutes Steak beim Mexikaner. Danach fuhren wir, wie schon beschrieben, durch "Irland" und anschließend durch die Humboldt-Redwoods zum heutigen Campingplatz, der teuer und schlecht ist. Das Internet ist langsam, zwei Klos, wobei nur eine Box eine Tür hat... aber immerhin waren wir wieder mal baden. Denn der relativ warme Eel-River (Aale haben wir aber keine gesehen) 50 Meter entfernt lud doch sehr zum Schwimen ein. Inzwischen (wir sind wieder etwas von der Küste entfernt) ist es doch wieder recht warm geworden.

Eines der netten alten Häuser in Ferndale

Die Straße zurück führte durch die Humboldt-Redwoods. Hier stehen einige der höchsten Bäume der Welt, viele über 100 Meter hoch...
Das abendliche Bad im Eel-Riveer

Montag, 12. Juli 2010

Besuch bei den Redwoods

Gestern hatte sich der Meeresnebel komischerweise so ca. 500 Meter aufs Meer zurückgezogen, so dass wir die wunderschöne Küste endlich mal in der Sonne bei guter Sicht sehen konnten. Heute haben wir dann wieder Kalifornien erreicht, wo wir durch eine Art Grenzkontrolle mussten, wo uns unsere Kirschen aus dem Kühlschrank eingezogen wurden. Man will angeblich so verhindern, dass eine böse Fruchtfliege nach Kalifornien eingeschleppt wird... Na ja...
Danach sahen wir uns die Redwoods an. Ich muss schon sagen, sooo gigantisch hatte ich es mir nicht vorgestellt. Bäume wir Türme, teilweise über 100 Meter hoch und über 1500 Jahre alt. Von vielen Hochgucken tat mir schon der Hals weh... Die meisten Einheimischen fahren mit dem Auto durch den Wald und fotografieren aus dem Auto, auf den Wanderwegen trifft man weniger Leute. Ach ja, der 100ste Geocache des Urlaubs wurde heute gefunden. Die liegen hier halt wie Sand am Meer rum...

Diese freche Möwe hat mir heute morgen ein Teil meines Müslis geklaut! Selbst als wir am Tisch saßen setzte sie sich ans andere Ende!

Hier hatte uns der kühle Meeresnebel noch voll im Griff. Max. 17 Grad Lufttemperatur! Danach sehnt sich Deutschland jetzt offensichtlich. :-)

André schreckt ein Wapiti (oder Reh) auf, welches danach über die Straße rennt...

Die Sonne zeigt sich und gibt den Blick auf die Küste frei.
Draußen auf dem Meer zu sehen die drohende Nebelwand

Ich beim Versuch einen Redwood zu umarmen...

Größenvergleich gelingt nur mit Menschen im Bild:

Samstag, 10. Juli 2010

An der Nebelküste

Nun haben wir uns auf die Küste gefreut, und sehen leider so gut wie gar nichts von ihr. Die heiße Luft vom Inland kondensiert über dem kalten Pazifikwasser und bildet einen 500 Meter breiten Nebelstreifen, der sich nur ab und zu lichtet. Also sind wir gemütlich die Küstenstraße bis nach Florence gefahren und haben bei diversen Stops 15 Geocaches (!!!) gefunden. Außerdem waren Seelöwen zu sehen. Mittags gab es mal wieder ein richtiges Mittagessen, Andre hatte Heilbutt und ich Kapitänsteller (bei dem man sich die ekligen Austern hätte sparen können).



In Florence machten wir noch eine ausgedehnte Strandwanderung, teilweise durch Dünen oder Marschgebiete. Auf dem Weg zurück hatten wir noch einen überraschende Begegnung mit einem Schwarzbären. Leider saß der Schrecken zu fest und der Bär war schneller weg, als ich meine Kamera zücken konnte. Komisch, in den Bergen hatten wir immer mit Bären gerechnet ager nie einen gesehen...

Fliegeviech erfreut sich an erikaartigem Plümchen:

Freitag, 9. Juli 2010

Oregons Norden

Mt. Hood wurde tatsächlich das nördlichste Ziel unserer Reise. Schon viele schneebedeckte Vulkane haben wir auf der Strecke nach Norden gesehen, aber mit dem Mt. Hood kann es selbst Mt. Shasta nicht aufnehmen, wie ich finde. Er sieht halt aus wie der perfekte Berg, und schon etliche Kilometer vor Ankunft dominierte er den Horizont. Oben ein Foto, aufgenommen aus dem Warm-Springs-Indianerreservat.

Übernachten mussten wir jeoch etwas abseits, da die Campingplätze in Bergnähe ausgebucht waren. Dafür haben wir einen glasklaren See vor der Nase, der sogar zum Baden einlud.
Abends gabs wie so oft ein Lagerfeuer, um Stimmung aufkommen zu lassen (und die Mücken zu vertreiben)
Gestern waren wir wandern. Wir suchten uns eine Rundwanderung über 12 km zum Ramona-Wasserfall aus. Es war ein relativ heißer Tag, und so konnte uns die vereiste Bergspitze nicht allzuviel Abkühlung verschaffen.

Der Ramona-Wasserfall brachte dann die ersehnte Abkühlung

Heute sind wir dann bis zur Küste nach Lincoln City westlich von Salem gefahren. Hier ist es recht frisch, und der Küstenstreifen ist mit Meeresnebel verschleiert. Das kennen wir schon aus Chile und aus San Francisco. Nach einem Strandspaziergang und vergeblicher Restaurantsuche (uns war nach Fisch) sind wir jetzt in Sams RV-Park, wo wir wieder mal Internet, Stromanschluss und heiße Duschen haben.

Dienstag, 6. Juli 2010

Wasserfalltage


...so könnte man die vergangenen 2 Tage bezeichnen. Einer schöner als der andere. Und so übernachteten wir auch am Umpqua-River in der Nähe des Highway 138. Danach ging es via Diamond Lake zum Krater-Lake-Nationalpark, den wir jeoch nur streiften. Weiter nördlich wählten wir den Highway 46 durch die Vulkankette "Cascades" mit zahlreichen Seen. Dort verbrachten wir heute die Nacht, an einem - wie sollte es anders sein- kristallklaren See mit Blick auch schneebedeckte Vulkane.
Jetzt sind wir in Bend zum Einkaufen und sitzen bei Starbucks um zu internetten. Heute wollen wir versuchen, noch zum Mt. Hood zu kommen, bevor es dann wieder südwärts geht.

Ob diese Dame beim Goldwaschen reich wird, haben wir nicht erfahren...

Sonntag, 4. Juli 2010

Gruß vom Mt. Shasta

Nachdem wir die vergangenen 2 Tage im Lassen- Nationlapark verbrachten, sind wir heute bis zum Mt. Shasta gefahren, wo wir etwas wanderten. Auf besonderen Wunsch von Konrad oben unser Campervan, mit dem wir alles in allem ganz zufrieden sind. Obwohl ich mir schon diverse Male den Kopf eingerammelt habe...

Unten zu sehen die sog. Subway-Cave im Lassen-NP, eine alte Lavaröhre, durch die man wandern konnte.

Am Butte-Lake schlugen wir auf dem dortigen Campground unser Lager für zwei Tage auf. Ohne Strom und Internet, versteht sich. Dafür ruhig gelegen (10 km Staubstecke). Unten im Bild der sog. Cinder Cone, ein Aschevulkan (2046 m), den wir bestiegen und mit einer herrlichen Aussicht belohnt wurden.



Am Tag darauf unternahmen wir eine 34 km lange Rundwanderung durch einen Teil des Lassen-NP, vorbei an unzahligen glasklaren Seen, mäandernden Bächen, beschwerliche Pfadfindung über Schnee durch Wald (dank GPS kein Problem) . Hinterher waren wir jedoch ziemlich fertig, alte Männer halt...


Das Wappentier der USA ließ sich auch blicken:


Heute sind wir bis zum Mt. Shasta gefahren, wo wir etwas wanderten. Mit kurzen Hosen durch den Schnee bis zur Waldgrenze, phantastische Aussichten und der imposante Shasta- eine tolle Kurzwanderung.

Morgen gehts dann in einen neuen Staat: Oregon.