Sonntag, 28. Juni 2009

Pusteblume

Nachdem ich gestern in der Schorfheide 2,5 kg Blaubeeren geholt hatte, konnten wir heute nicht schon wieder sammeln gehen. Die leeren Marmeladengläser sind eh' alle. Also machten wir eine Runde durch den Barnim mit Geocachesuche kleineren Radtouten bzw. Wanderungen. Diesen Molch (Kammmolch???) fanden wir gleich zu Beginn.
Bei diesem Geocache war wieder mal etwas Sportlichkeit gefragt, also musste ich dort rauf auf das alte Signal und die Dose bergen.
In Prötzel machten wir einen Multicache mit dem Namen "Pusteblume", der uns um den Schloßsee herumführte. Kirschen gabs als Wegzehrung.
Die Wege waren mit unseren kurzen Hosen etwas schwierig zu meistern, aber der Durchblutung hat es sicher geholfen.Zwar ist alles noch wunderschön grün in diesem Jahr, leider sehen die Wege der Nässe entsprechend aus.

Zur Belohnung gab es Hecht und Wildschwein in der Pritzhagener Mühle.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Blaubeerzeit

Die Blaubeerzeit hat begonnen! Dieses Jahr gibt es wieder mal so richtig viele in "meinem" Blaubeerwald. Gestern habe ich mich also nach der Arbeit 2 Stunden in die Büsche gehockt und diese Schüssel voll zusammen gesammelt. Nur eine Zecke und etliche Mückenstiche wären noch zu vermelden.
Heute abend wird Marmelade eingekocht. Die schmeckt nur mit Waldblaubeeren. Die Kulturheidelbeeren mögen wir nicht. Die machen ja nicht mal einen blauen Mund!

Die sieht nun so aus. Inzwischen habe ich noch zwei weitere Zecken entdeckt, womit sich die Bilanz 2009 auf 6 erhöht. Dabei zähle ich nur die festgebissenen. Letztes Jahr waren es 17, ob ich das dieses Jahr toppen kann?
Am Wochenende hole ich bestimmt noch mehr Beeren, will jemand mitkommen?

Sonntag, 21. Juni 2009

Auf Wachstumskurs

Heute haben wir nach 3 Wochen das erste mal unser Patenkind wieder gesehen. Schon 3 Zentimeter gewachsen und 20 % Gewicht zugelegt. Nur dass sie so rein gar nicht mit uns sprechen wollte und die meiste Zeit geschlafen hat... na ja, da müssen wir wohl noch 'ne Weile warten.

Montag, 15. Juni 2009

Geocaching in Irland

Natürlich haben wir in unserem Urlaub in Irland auch Geocaches gesucht. 57 Funde sind zu verzeichnen. Die Dosen sind nicht sehr reichlich gesäht, führten uns aber oft zu sehr schönen Plätzen, die wir sonst wahrscheinlich nicht gefunden hätten. Einer der mir richtig gut gefallen hat hieß"Driving through the sea" - durchs Meer fahren (GCJ032). Er lag auf einer Insel. Selbige ist nur bei Ebbe zu erreichen, weil die dann durch eine große Sandbank mit dem Festland verbunden ist. Wir fuhren auf gut Glück hin, weil wir wussten, dass gerade Ebbe herrschte. Erstaunlicherweise standen auf der Sandbank Verkehrszeichen, die eine sichere Passage sogar per Auto versprachen. Dummerweise stand aber nirgends, wann die Flut zurück kommt...

Anfangs habe ich mich mit dem kleinen Peugeot nicht getraut. Da der Geocache aber doch noch ziemlich weit entfernt war, hatte ich es dann doch gewagt. Schon ein komisches Gefühl, aber wir sind ja aus unseren Urlauben einiges gewohnt, was Autofahren, Flußdurchquerungen und Kamikazestrecken betrifft. So fuhren wir also hinüber (ohne Probleme), machten eine Wanderung, fanden den Cache und waren begeistert von der wilden, einsamen Schönheit der Insel. Da die Ungewissheit des Flutzeitpunktes dann aber doch etwas drückte, beeilten wir uns, wieder Festland unter die Reifen zu bekommen. 12 Stunden auf der Insel wären dann doch etwas lang geworden....
die Sandbank
Geocache gefunden
waldlose Weite
seltsame Felsgebilde
das sichere Festland (im Sand die Reifenspuren unserer Hinfahrt)

Sonntag, 14. Juni 2009

Urlaubsende

Inzwischen wieder in Berlin erstaunt es uns doch noch, braungebrannt aus Irland gekommen zu sein. Bis auf einen Morgen mit Nieselregen hatten wir 14 Tage lang schönes Wetter. Selbst der letzte Tag, an dem wir uns noch den Turm von Ardmore angesehen haben, verwöhnte uns. Aber wie sagt man so schön.. "wenn Engel reisen..."

Donnerstag, 11. Juni 2009

Ab durch die Mitte

Heute ging es durch die Mitte Irlandes zurück an die Südküste, wo wir mit viel Mühe eine Unterkunft in Dungarvan gefunden haben. Morgen haben wir noch etwas Zeit für eine Wanderung im Regen. Damit ist dann der letzte Irland-Mythos erfüllt.

Kreuze in Clonmacnoise
So einfach geht das mit de heiligen Wasser ( Abbey in Holycross )
Rock of Cashel

gälischer Türklopfer in Cashel
Helvick Head
Abendstimmung

Mittwoch, 10. Juni 2009

geheimnisvolle Türme

Seit heute sind wir auf dem Rückweg Richtung Süden, oder besser gesagt heute erst einmal Richtung Osten nach Roscommon. Auf dem Weg hierher haben wir einige Geocaches gesucht und einige schöne Stellen gefunden, so diesen verborgenen Wasserfall...
...eine schöne Aussicht (das Wetter wird zunehmend irischer)
einen geheimnisvollen Turm mitten im Wald..
...der sich als von Biermagnaten Guiness höchstselbst errichteten Turm entpuppte..

..richtigen Urwald mit Baumriesen hätten wir nie in Irland vermutet....
sowie eine Trutzburg der Normannen in Roscommon
...und zum Schluss noch eine Rätselaufgabe für Rudi: Was das wohl für ein Vogel sein mag?

Dienstag, 9. Juni 2009

Croaghaun

Croaghaun, so hieß der Berg, den wir heute bestiegen haben, der liegt auf Achill Island und hat an seiner Flanke die angeblich höchsten Klippen Europas. Immerhin fällt die Bergflanke 667 Meter in den Atlantik, wenn auch nicht 90 Grad senkrecht. Ziemlich beeindruckend.
Da wir jetzt langsam auch wieder gen Süden müssen, sind wir nach der Bergbesteigung bis nach Westport gefahren, wo wir heute übernachten.
sumpfiger Sattel zum Croaghaun
Rast, im Hintergrund die Küste Connemaras

Weg zum Achill Head, der letzte Zipfel der Insel, immer am Abgrund entlang
Was guckst du?
Auf dem Gipfel des Croaghaun, Wolken im Staudruck
während André verbissen baden geht (14 Grad Wassertemperatur)...
...baut Lutz Staudämme

Achill Island

Wieder mal ein Lebenszeichen von uns, diesmal vom nördlichsten Punkt, den wir wohl erreichen werden- Achill Island. Durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Zunächst aber fuhren wir von Connemara durch wunderschöne irische Landschaften, fuhren am einzigen irischen Fjord entlang, der zig Kilometer ins Inland reinragte, erwanderten einen Wasserfall (und fanden einen Geocache), und besuchten Bölls verlassenes Dorf. Wunderschön, und unsere Herberge in Achill Sounds ist richtig heimelig.
Seemannsgrab am Fjord
Wasserfall (die Rhododendron wachsen überall wild in Irland)
Irlands "heiliger Berg", Croag Patrick
Strandidylle auf der Insel
Ein Großsteingrab
Vogelviech (Rudi wirds mir schon erzählen, was es für einer ist...) -- Anwort ließ nicht lange auf sich warten: "Könnte ein Trauerschnäpper sein":-)